März, 2017

Wie installiert man grosse Themes?

Haufig, vor Allem aber bei Kauf-Themes, stellt sich das Problem, dass die Themes sehr gross sind, da diese entsprechend Umfangreich und mit vielen Funktionen daher kommen.

WordPress bzw. PHP macht dabei keinen Unterschied, wieviele einzelne kleine Files in der ZIP-Datei des Themes vorhanden sind, sondern schaut nur auf die Grösse der ganzen ZIP-Datei. Ist diese zu gross, kann das Theme nicht auf dem üblichen Weg im Back-End upgeloadet werden.

Hier hilft nur eines: Upload via FTP. Das Theme mus dazu erst entpackt werden und anschliessen korrekt in den richtigen Ordner bei der WordPress-Installation raufgeladen werden.

Die Themes befinden sich direkt im gleichnamigen Ordner unter wp-content/themes. In diesem Ordner erstellt man einen neuen Ordner bzw. lässt den Ordner erstellen (je nach dem, von wo aus Du das Theme rauflädst).

Ein Beispiel: Avada – eine Riesendatei mit. Das kommt in den Ordner wp-content/themes/avada. Zu achten ist dabei darauf, dass die Theme-Dateien direkt in dieses Verzeichnis kopiert werden. Also falsch wäre, wenn es am Schluss so aussieht: wp-content/themes/avada/avada/style.css (and der style.css kannman sich gut orientieren).

Richtig ist wp-content/themes/avada/style.css (und natürlich alle anderen Ordner und Dateien hier).

 

Der Perfekte Provider

Provider / Hoster gibt es wie Sand am Meer, heute ist das kein Problem mehr. Du kannst ja sogar selber zum Provider werden, schau Dir mal die http://top-directweb.com/ an, da biete ich selber auch Hostings an.

Aber was macht einen wirklich professionellen Hoster oder Provider aus?

Zunächst muss man den Unterschied zwischen Provider und Hoster kennen. Kurz gesagt, ist ein Hoster ein „Webspace-zur-Verfügung-Steller“, also jeder, der irgendwo einen Server hat, sei die Anbindung auch nur mit einer einfachen DSL-Leitung.

Allerdings gibt es schon da massive Unterschiede. Es ist ein Unterschied, ob man einen V-Server bei einer world4you.com (V-Server steht für Virtual Server, was so viel heisst, wie mehrere Serversysteme auf einer physikalischen Maschine, näheres später) oder einen eigenen Server bei sich zu Hause hat und da ein Hosting anbietet (mit einer Synologie kann man das schon für ein paar wenige 100 Euro).

Der Unterschied!

Grundsätzlich hängt die Verfügbarkeit einer Internetseite von mehreren Faktoren ab. Das ist einerseits die physikalische Verbindung, dann die Digitale Verbindung, dann der laufende Server (und damit die Verfügbarkeit von Strom).

Ein richtig guter Provider ist nicht nur mit stabilen, echten Servern ausgestattet, er bietet bei weitem mehr, auch wenn man es von Aussen gar nicht sehen kann. Das geht los bei einem Nord- plus einem Süd-Anschluss einer physikalischen Verbindung. Was passiert, wenn im Norden gebaut wird, und aus versehen ein Bagger das Kabel zertrennt? Genau, ebbe, fertig Internet, fertig Serververbindung. Aber ein Provider verfügt über hochsensible und brutal schnelle Router, die sind nicht für 50 Euro im MediaMarkt erhältlich. Meistens sind es Cisco Router, und zum Beispiel einer Pix Firewall, die heute noch im Betrieb sind, weil es halt nichts besseres gibt.

Also, gibt es aus irgend einem Grund im Norden einen Unterbruch der Verbindung, wird sofort auf die Süd-Leitung umgeschaltet.

 

Strom

Angenommen, Du machst ein Hosting bei Dir zu Hause, mit einer 99.9% verfügbaren DSL Leitung. Was denkst Du, wieviele User noch auf die Seiten Deiner Kunden zugreiffen können, wenn mal Stromausfall ist? Ahhhh, Du hast eine APC-USV, die 15 Minuten überbrückt? Was machst Du nach 20 Minuten? Bist Du sicher, dass Dein Server nach einem plötzlichen Stromausfall einfach wieder auf Knopdruck sofort und ohne Probleme aufstartet?

Bei der Cybernet Zürich, wo ich früher gearbeitet habe, waren wir au 48 Stunden Stromausfall permanent vorbereitet. Das heisst, bei einem Stromausfall schalten sich sofort gigantische USV’Anlagen ein, welche schneller als in einer 10tels Sekunde geschaltet haben. Die ist auf 30 Minuten ausgelegt. Bleibt der Strom aber länger als 10 Minuten aus, laufen innerhalb der nächsten 10 Minuten 2 gigantische Dieslgeneratoren an, pro Generator ein 100 Liter-Tank randvoll und permanent gefüllt mit Diesel. In den ersten 10 Minuten (bzw. den letzten 10 Minuten der 30 Minuten USV)  übernehmen die beiden Dieselgeneratoren die Stromerzeugung. Ab da wird die USV bereits wieder geladen.

Sollte in den nächsten 10 Stunden kein Strom verfügbar sein, wird eine Ölbestellung fällig mit Lieferung am nächsten Tag. Wenn das klappt (z.B. wenn gerade kein Krieg ist), läut alles weitere 48 Stunden.

Im Kriegsfall ist auch hier nach 48 Stunden Schluss. Aber: Stromausfälle sind meist Lokal. Also wenn einer von Deutschland eine Seite in der Schweiz abrufen möchte, ist diese vielleicht nicht verfügbar, weil in Zürich gerade 10 Minuten kein Strom ist.

 

Risikobeurteilung

Ich nenne hier zwei Beispiele: Machst du nur eine Seite für Dich und Deine Kollegen, könntest Du zum Beispiel bei bplaced.net eine Seite hosten. Bis 2GB kostenlos und genügend Datenbanken. Und, absoluter Hammer, wenn man bedenkt, dass es nichts kostet.

Oder Du machst es mit einem Provider wie der world4you.com und suchst Dir dort Dein perfektes Angebot aus. Hier handelt es sich um einen hoch verfügbaren Provier (in der Regel 99.99 bis 99.999%), mit eigenem Datacenter und allem drum und dran.

Das kostet heute nicht mehr so viel, aber es kostet. Jeder muss also selber entscheiden, wie viel Ihm das Risiko bzw. ein Ausfall wert ist.

Kein Verständnis habe ich allerdings für Leute mit einer Aussage „wann läuft das Hosting wieder, ich habe stündlich einen Ausfall von 1000 Euro) und sind bei einer bplaced, oder noch besser, sie beschweren sich beim Händler, weil die Garantieabwicklung der Synologie 2 Wochen dauert. Für solche Leute habe ich nur drei Worte „armes dummes Schw….“, nichts zahlen und alles verlangen.

Eine kleine Faustregel für die Internet-Kosten gilt nach wie vor: 1% vom Umsatz geht für’s Internet drauf. Und sonst schimpe Dich bitte nicht als professionell.

Also mit wirklich gutem gewissen und eigener Erfahrung kann ich die beiden nachfolgenden Anbieter mit gutem gewissen für die jeweils entsprechenden Gebiete empfehlen:

bplaced.net

world4you.com

Schlussendlich muss jeder selber wissen, was er macht. Klar ist auf jeden Fall, dass Du nicht gratis einen Premium-Support erwarten kannst, auch wie die Jungs und Mädels von Bplaced wirklich alles geben.

 


Und wurde auch gleich bestätigt:

hallo Roger,

ich denke da muss man auch realistisch sein, Freehosting ist wohl das falsche für anspruchsvolle Shopsoftware/Shopprojekte da die auch mehr Ressourcen benötigen. Wir arbeiten im Hintergrund aber schon länger an einem kompletten rework von bplaced, dann wird es auch optimierte Pakete explizit für Shopsysteme geben (welche dann u.a. auf Prestashop angepasst sind). Aktuell haben wir schon einige Geschäftskunden welche solche Software einsetzen, dies sind dann aber auf den Kunden zugeschnittene Pakete.

cya, Sascha
bplaced Tech. Support

Hallo! Habe eine Frage bzgl. Prestashop, läuft der in det kostenlosen Version bei bplaced nicht? Kann schon sein, gerade mit dem import etc.

Ich Frage deshalb, weil ich wahrscheinlich ab Montag offizieller Prestashop-Partner werde und Euch gerne empfohlen hätte.

Die Version vom 1.7ner ist auf Prestashop.bplaced.net raufgeladen, dass es zu viele Redirects gibt ist mir eigentlich unbekannt.

Die gleiche Version ist seit einem Tag auf ww2.gero-metall.de, gehostet bei der allinkl.

Gruss, Roger

Manchmal hilft auch kein Support

Also, Jungs und Mädels. Themeforest ist untendurch. Ich empfehle allen dringend, sich bei einem kostenlosen Content Management System auch auf kostenlose Themes zu verlassen.

Also, ich fühle mich einfach nur bestätigt, man macht ein Support Ticket auf, weil von denen anscheinend niemand programmieren kann (sprich, die Class ist gar nicht drin, mit der man eine bestimmte Funktion ankurbeln kann, in meinem Fall waren es die theoretisch schnen Menu Icons – theoretisch, weil es ja nicht funktioniert).

Nun, als Beispiel, so sieht ein geöffnetes Ticket bei Themeforest nach 2 Tagen aus – ohne Lösung natürlich, das wäre ja Luxus.

Anscheinend ist das die Art, wie man bei Themeforest mit Problemen umgeht, denn das ist nicht das erste mal.

Aber, wie kann man sich denn davon überzeugen, dass ein Theme etwas taugt? Hier gibt es effektiv nur einen einzigen Weg: Ausprobieren. Deshalb meine dringende Empfehleung: Finger weg von Themes, die nicht wenigstens in einer Demoversion vorliegen, und zwar mit allen Funktionen, die man will. Denn gerade komplexe Funktionen, die vielleicht sogar noch von der WordPress Version abhängen, garantieren mit einem schönen Bild und einer detaillieren Beschreibung, was das Teil alles kann, einfach nicht, dass es in der Praxis dann auch läuft.

Ganz klar empfehle ich kostenlose Themes auf wordpress.org (https://wordpress.org/themes/). Hier einige Beispiele:
https://wordpress.org/themes/search/Athena/

https://wordpress.org/themes/search/Graphene/

https://wordpress.org/themes/search/Frontier/

Vielfach sieht man in der Vorschau schon, ob ein Theme was taugt. Wenn man auf „Vorschau“ klickt, und es kommt mal gar nichts, kein Bild, und wenn es gut kommt die Schriften noch komplett verstellt, dann Finger weg. So ein Theme braucht ihr gar nicht runterladen.

In der Vorschau sieht man allerdings nicht das definitive Layout, man kann nur abschätzen, ob irgend was am Theme funktioniert.

Um definitiv festzustellen, ob ein Theme was taugt, muss man es runterladen und installieren, oder direkt installieren. Die Grundphilosophie von WordPress ist nicht, noch viel selber zu programmieren. Also ich habe mir zur Regel gemacht: „Entweder läuft es oder sofort löschen“. Selbstverständlich passe ich auf Risiko des Kunden, wenn er dies verlangt, Themen an. Aber Risiko, dass was dann nicht läuft, trage nie ich, sondern immer der Kunde, denn er „wollte“ dieses Theme. Ich würde eines, das von Anang an Probleme macht, sofort löschen.

Übrigens, wer jetzt argumentiert, es sei schwierig, eine Demo-Version eines Themes zu offerieren: Es gibt 2 ganz einfache Möglichkeiten:

  1. Man bietet eine Version an, die in die Datenbank ein Installationsdatum / Erstaustartungsdatum schreibt und nach 30 Tagen einfach streikt
  2. Man macht es klever mit eine Lizenzierung

Ich weiss, nicht alle die Themes entwerfen können auch programmieren (beherrschen vielleicht PHP, aber ich rede vorn Programmierung, also die Fähigkeit, in Programm-Prozessen zu denken und sich gleichzeitig in den Benutzer zu versetzen).

Und die, die die Themes verkaufen, wie eben z.B. Themeforest, fühlen sich vielfach nicht verpflichtet, Support zu geben (übrigens habe ich da mal ne Lizenz gelesen, das Theme selber ist GPL!!!! Nur die Inhalte wie Bilder und spezielle Funktionen sind Copyright, das liegt an der Philosophie von WordPress).

Wortwörtlich steht das:

This theme or plugin is comprised of two parts.
(1) the PHP code and integrated HTML are licensed under the General Public
License (GPL). You will find a copy of the GPL in the same directory as this
text file.

(2) All other parts, but not limited to the CSS code, images, and design are
licensed according to the license purchased from Envato.
Read more about licensing here: http://themeforest.net/licenses

Also ich weiss nicht, wie Ihr das seht, aber lest doch auch mal eine Lizenzierung durch, bevor Ihr ein Theme kauft. Tut Euch das mal an, z.B. gerade hier: https://themeforest.net/licenses. Das ist Marketing pur, nicht mehr und nicht weniger. Vor Allem aber „nicht mehr“!!! Bei der Technik oder bei Fragen hört das Marketing hier auf. Schreibt mir doch mal Eure Meinungen, was Ihr so für welche Erfahrungen gemacht habt, am besten per e-Mail auf info@wordpresshelp.eu

Ich werde mich bemühen, künftig einige speziell gute Themes hier vorzustellen – kostenlose, natürlich.

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