FUSION Themes / Avada

WordPress ist immer gleich WordPress, aber nach der Installation von bestimmten PlugIns funktionieren nicht immer alle WordPress Funktionen!

Heute möchte ich gerne mal ein wenig mit Missverständnissen aufräumen. Mir liegt es am Herzen, wenigstens ein ganz klein wenig Aufklärung zu schaffen. Schliesslich muss man, wenn man Auto fährt, obwohl man keine Ahnung von Motoren hat, auch wissen, dass das Auto 4 Pneus hat und diese immer auf ca. 2.4 Bar aufgepumpt sein sollten. Und auch, dass man Benzin braucht, damit man auf die Autobahn darf.

Also folgende 3 Punkte erwarte ich von meinen Kunden, wenn Sie unbedingt eine Seite selber in WordPress bauen wollen und mich dann um Support fragen, und im Minimum sollte auch jeder andere, der sich eine WordPress Seite erstellen möchte, zu Herzen nehmen:

  1. Ein bisschen Lektüre schadet nichts, für Geizhälse gibt es zum Beispiel mein kostenloses eBook (hier downloadbar)
  2. Copy / Paste und Computer-Bedienung sollten gängig sein
  3. Nicht über ein WordPress-System reden, wenn man nicht weiss, was es ist

Zu diesen drei Punkten möchte ich nun näher eingehen, Punkt 1 und 2 nur ganz kurz. Denn ich bin der Meinung, jeder hat 24 Stunden zur Verfügung. Und wenn man was selber machen will, kostet es halt mal 30 oder 60 Stunden, und sonst zahlt man halt die 5 Stunden für den Profi.

  1. Eine in PHP geschriebene WordPress ist eine hoch-komplexe Angelegenheit. Damit so ein Content Management System (CMS) überhaupt bedienerfreundlich sein kann, braucht es viel Einfühlungsvermögen in die Nicht-Kenntnisse des Users, welcher WordPress kostenlos nutzt. Darum darf man auch erwarten, dass sich der User wenigstens ein wenig mit der Materie vertraut macht. Sonst bleibt nur der Profi und ein entsprechendes Entgelt.
  2. Den Computer halbwegs bedienen können sollte man auch können. Wenn man beim Auto nicht weiss, was „Kupplung“ oder „kuppeln“ ist, sollte man auch auf Bus oder Taxi umsteigen.
  3. Die Systeme, auf denen WordPress läuft, heissten: Linux, Debian-Linux, und alles, was eine PHP-Engine enthält, neuerdings auch Microsoft. PHP ist bereits nicht mehr das System, sondern ein Programmier-Script (ich weigere mich, PHP als Programmiersprache anzuerkennen, denn es ist genau genommen ein Interpreter). WordPress ist also eine Ansammlung von mehr oder weniger perfekten PHP-Scripts, die zusammen ein Grosses-Ganzes geben.

ALLES (die betonung liegt auf alles) in WordPress bzw. dem vermeidlichen WordPress-System ist in PHP geschrieben. PHP lässt auch HTML-Ausdrücke zu, welche 1:1 zurückgegeben werden. Trotzdem ist alles PHP, denn die PHP-Engine filter die HTML Ausrücke raus und gibt diese 1:1 zurück, ohne irgend etwas damit anzustellen, zu berechnen oder ein Resultat auszugeben.

Jetzt gibt es absolut geniale PlugIns, wie beispielsweise die FUSION, in der es in diesem Beitrag eigentlich gehen sollte. FUSION ist – achtung man staune – in PHP geschrieben. Und, schlimmer als das, FUSION übersteuert die meisten WordPress Funktionen. 


Wer also FUSION installiert (kostet bisschen was), liegt sicher richtig, wenn er sich die WordPress noch einfacher machen will, als sie ohnehin schon ist. Er sollte sich aber auch ein bisschen mit FUSION auseinandergesetzt haben und wissen, dass er im Customizer-Bereich eigentlich ab sofort nichts mehr verloren hat. Das übernimmt alles die FUSION, soweit die Programmierer an die Bedürfnisse der User gedacht haben. 

Nicht in allen Bereichen ist FUSION bzw. eine in FUSION erstellte Seite besser als eine kostenlose, originale WordPress Installation. Zum Beispiel ist das Bilder-Handling eine ganze Portion komplizierter als in WordPress.

Er sollte sich auch vor Allem im „Theme Option“-Bereich von Fusion aufhalten und nicht im offiziellen WordPress Bereich. Mit viel Zeit kann er sich dann (zwar fast Idioten-Sicher) durch die einzelnen Punkte durchklicken. 

Ob eine Seite dann besser kommt, als in WordPress selber, sei mal dahingestellt. Viele sind nämlich der Meinung: „Wow, ich habe Fusion, ich habe eine Profi-Seite“. Nein! Auch hier sind 30 bis 60 Stunden mal einfach ein Minimum an Zeit, die man mitbringen muss. 

Fusion ist ungefähr so wie ein Kompressor, den ich im Nachhinein in meinen Camaro einbauen lasse, aber von Autofahren überhaupt keine Ahnung habe. 

Fazit:
Worauf ich hinaus will, ist, dass viele das Gefühl haben, man könne sich für 60 Dollar eine perfekte Seite downloaden (Avada siehe hier). Die Kombination von Fusion und WordPress ist der Hammer! Aber man muss wissen, was es ist. Die Fusion kann man sich hier kostenlos downloaden (ich sage immer Fusion, korrekt wäre Fusion Page Builder).

Und technisch, für die, die es interessiert, ist noch was anderes zu beachten: Fusion baut auf WordPress auf. Also schneller wird die Seite durch die Installation bestimmt nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

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