PlugIns Installieren WordPress

8. PLUGINS – Installation von Zusätzlichen Funktionen

Einer der ganz grossen Vorteile von WordPress ist die Erweiterbarkeit mit diversen Funktionen, ohne auch nur einen einzigen Programmcode zu schreiben. Allerdings muss man auch hier eine gewisse Vorsicht walten lassen und manchmal recht viel Zeit investieren, um die guten PlugIns zu vinden. Eine Sache dürfen Sie bei WordPress nie vergessen: Neben den professionellen und kostenpflichtigen PlugIns gibt es eine schier unendliche Anzahl an kostenlosen PlugIns, die vielfach von Hobbie-Programmierern oder Profis in der Freizeit entwickelt wurden. Und hier gibt es qualitativ massive Unterschiede. Selten hat ein Programmierer die Möglichkeit, seinen Code auf allen möglichen Konfigurationen auszutesten, das ist ganz klar. Aber es gibt zu viele PlugIns, die nur mit bestimmten Themes einwandfrei funktionieren.

Ich kann Ihnen nur einen Tip mitgeben, den ich für mich zur Faustregel gemacht habe. PlugIn installieren – PlugIn läuft, ok. PlugIn installieren – PlugIn läuft nicht –> löschen, weg, keine einzige weitere Sekunde damit verschwenden. Vielfach (das werden Sie rasch sehen), sind die Beschreibungen aufwendiger gemacht als das PlugIn selber. Funktionen werden aufgezählt und als einzigartig beschrieben, und schlussendlich funktioniert nicht einmal die Hälfte. Oder die Anwendung ist so kompliziert, dass man dafür einen separaten Kurs geben könnte.

Ein gutes PlugIn sollte nicht nur gut in den Funktionen sein, sondern auch Benutzerfreundlich. Die ganz guten kommen gleich mit einer grafischen Benutzeroberfläche daher, in der man Einstellungen direkt vornehmen kann.

Dann gibt es viele PlugIns, die sehr gut programmiert sind und Grundfunktionen kostenlos anbieten, sozusagen eine Light-Version. Meine Erfahrung ist, wenn die Light-Version schon nichts ist, brauchen Sie keinen einzigen Euro zu investieren, auch die Erweiterungen sind Schrott.

Ein wirklich echt tolles kleines PlugIn wollen wir jetzt zusammen installieren. Meiner Meinung nach gehört diese Funktion auf jede WebSite: Der Scroll to Top button. Hier gibt es ein geniales PlugIn, und die kostenlose Version bietet alles, was man braucht (nämlich genau den Knopf, um nach oben zu Scrollen): WP Scroll To Top

Anhand dieses PlugIns möchte ich Ihnen ein mustergültiges Beispiel zeigen, wie sich ein PlugIn installieren sollte und was es bieten sollte.

Installation

Klicken Sie im Dashboard (Menü links) auf Plugins (ungefähr in der Mitte), dann oben auf „Installieren“ (rechts neben dem Titel „Plugin“). Geben Sie im Feld „Plugin suchen“ (ziemlich oben rechts) „WP Scroll To Top“ ein. Nehmen Sie das von „umarbajwa“ (wie Sie sehen, gibt es eine Menge Plugins, die so oder so ähnlich heissen).

Klicken Sie auf Installieren. Das PlugIn wird jetzt automatisch runtergeladen und installiert. Auf dem folgebildschirm müssen Sie nur noch „aktivieren“ anklicken – fertig.

Sie können im Frontend Ihre Seite jetzt aktualisieren. Scrollen Sie mal etwas runter. Das PlugIn läuft schon, ohne irgend etwas gemacht zu haben.

Im Back-End gibt es auf der linken Seite jetzt einen neuen Eintrag, „WP Scroll To Top“ unterhalt „Einstellungen“. In der Light-Version kann man nur verschieden Icons auswählen (in diesem Fall sind es verschiedene Pfeile), aber dieses PlugIn ist für mich Mustergültig. Denn es erfüllt die wichtigen Kriterien für ein gutes PlugIn:

Kriterien für ein gutes PlugIn

  • einfache Installation

  • läuft sofort

  • Menüpunkt mit eigener grafischer Oberfläche für Einstellungen

  • Bedienung ist einfach

  • keine Eingriffe in den Programmcode erforderlich

  • keine Abhängigkeit von bestimmten Themes

TIP: Ich wiederhole mich, aber Sie können wirklich unendlich viel Zeit damit vergäuden, bei einem nicht funktionierenden PlugIn den Fehler bei sich zu suchen. Vergessen Sie es, es liegt nicht an Ihnen. Es gibt viel zu viele unbrauchbare und schlecht programmierte PlugIns. Wenn es nicht funktioniert, oder Sie finden, die Bedienung ist kompliziert, dann ganz einfach: Pligins anklicken, PlugIn in der Liste suchen, deaktivieren, löschen – fertig, und Sie haben mehr Zeit, ein richtig gutes PlugIn zu finden.

Bei den PlugIns gibt es keine generelle Regel, wie Sie zum vornhinein gute und schlechte PlugIns unterscheiden können. Nur, weil die Beschreibung sehr kurz ist, muss das nicht heissen, dass es ein schlechtes PlugIn ist und umgekehrt. Vielfach werden in den Beschrieben Funktionen hochgepriesen, die zusammen mit Ihrem Theme gar nicht funktionieren. Das gute, und das hat WordPress wirklich im Griff: Ein deaktiviertes PlugIn macht NICHTS. Sie können also eine Installation eines PlugIns jederzeit wieder 100% rückgängig machen. Probieren Sie ruhig auch mal ein PlugIn aus, bei dem Sie am Anfang noch nicht überzeugt sind, ob es Ihren Wünschen entspricht.

Nicht jedes PlugIn muss designtechnisch zu Ihrem Theme passen. Gerade PlugIns mit vielen Grafiken oder Buttons können massiv von Ihrem Theme abweichen. Hier müssen Sie einfach die beste Alternative dazu finden. Grundsätzlcih liesse sich jedes PlugIn mit Programmieraufwand anpassen, das ist aber nicht unbedingt der Sinn der ganzen Sache.

Ein PlugIn ist grundsätzlich nichts weiteres als zusätzlicher PHP-Code und Grafikdateien sowie Farbdefinitionen. Es kommt also immer darauf an, was sich der Programmierer überlegt hat und wie anpassungsfähig er seinen Code programmiert hat. Allerdings sollten Sie sich bei Codeanpassungen über folgende Punkte bewusst sein: Bei einem Update ist Ihr Code weg. Das gesamte Plugin wird überschrieben. Es gibt wei WordPress keine Installation in diesem Sinn, schon gar keine Updates (obwohl es genau so verkauft wird). Es wird immer der gesammte Code überschrieben und das ganze Paket kopiert. Der Vorteil liegt aber dementsprechend auch darin, dass beim deaktivieren oder löschen eines PlugIns wirklich keine Reste bleiben, die die übrigen Funktionalitäten weiterhin beeinflussen.

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